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Steuer - INFO November 2016 Steuer - INFO Kassenführung
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Kassenführung

Schon Margreth Thatcher wusste: Bargeld fällt nicht vom Himmel. Es muss (auf der Erde) verdient werden. Diese Weisheit kennt auch das Finanzamt und prüft wohl auch deswegen den (Bar-) Geldverkehr.

Die Kassenführung ist einer der großen Schwerpunkte im Rahmen einer steuerlichen Außenprüfung. Betriebe mit umfangreichen Bargeldbewegungen sind in starkem Maße schätzungsanfällig. Es besteht eine Tendenz in der Finanzverwaltung, bei Betrieben mit hohem Bargeldverkehr Angaben über Umsätze und Gewinne anzuzweifeln, zumindest jedoch detailliert zu prüfen. Fehlende oder unvollständige Aufzeichnungen stärken die Zweifel an der Richtigkeit.

Vor allem wenn der Prüfer die Ordnungsmäßigkeit der Kasse in Zweifel ziehen kann – vor allem aufgrund formeller Fehler – besteht für ihn häufig die Möglichkeit die gesamte Buchführung zu verwerfen und bereitet ihm den Weg für Zuschätzungen.

Um dies zu vermeiden, ist es auch erforderlich, die formellen Anforderungen an die Kassenführung zu erfüllen. Diese Anforderungen ergeben sich sowohl aus dem Handelsrecht als auch aus dem Steuerrecht.

Der Grundsatz zur Kassenführung lautet: die Aufzeichnungen müssen vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet vorgenommen werden. Kasseneinnahmen und Kassenausgaben sollen täglich festgehalten werden. So § 146 Abs. 1 Abgabenordnung. Ferner dürfen die Aufzeichnungen im Nachhinein nicht mehr derart verändert werden, dass der ursprüngliche Inhalt nicht mehr erkennbar ist (Radierverbot). Veränderungen sind dann nicht zulässig, wenn später nicht mehr festgestellt werden kann, wann diese Aufzeichnungen vorgenommen wurden.


Informieren Sie sich dazu in unserem Infobrief "Kassenführung".




Die E-Bilanz

"Alle Jahre wieder...":
Der Jahresabschluss eines jeden Geschäftsjahres muss - wie bereits ab dem Jahr 2013 (bei abweichendem Geschäftsjahr 2013/2014) - auf elektronischem Wege an die Finanzverwaltung mittels des Datensatzes XBRL übertragen werden (lt. § 5b EStG). Die Finanzverwaltung verlangt deutlich detaillierte Angaben in den Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen, als dies bisher notwendig war. Die elektronische Übertragung mittels des Datensatzes XBRL findet auch Verwendung bei der Einreichung der Unterlagen zum elektronischen Bundesanzeiger. Bereits die Finanzbuchhaltungen ab 2012 sollten für Zwecke der Vergleichbarkeit dementsprechend angepasst werden.

Wichtig für Selbstbucher: Es ist notwendig, bereits auf Ebene der laufenden Finanzbuchhaltung die Aufteilung der Geschäftsvorfälle auf die entsprechenden Konten vorzunehmen, da nachträgliche Umbuchungen großem Aufwand erfordern. Die detaillierte Aufgliederung einzelner Sachverhalte ist unumgänglich. Prüfen Sie dabei Ihren Kontenrahmen auf Kompatibilität zu den Taxonomie - Vorgaben. Sie sollten davon ausgehen, dass der Buchungsaufwand beträchtlich ansteigen wird. Gerne unterstützen wir Sie in diesem Bereich.

Wir als Ihre Partner bei der Erstellung der laufenden Finanzbuchhaltung, stellen das notwendige Wissen und die technischen Voraussetzungen sicher, so dass Sie hier nichts unternehmen brauchen. Natürlich erfolgt bei uns die elektronische Datenübermittlung immer mit der aktuellsten Taxonomie. Allerdings steigt der Buchungsaufwand beträchtlich. Hierzu bitten wir Sie, das weitere Vorgehen mit uns zu besprechen.


Gerne beraten wir Sie dazu,
weitere Informationen finden Sie auch in unserem Informationsblatt E - Bilanz




Dauerbrenner: Ordnungsgemäßes Fahrtenbuch

Der BFH hat mit seinem veröffentlichten Urteil vom 01.03.2012 VI R 33/10 die 9 Grundregeln zur Führung eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs präzisiert. Nachfolgend finden Sie diese 9 Grundregeln zusammengefasst aufgeführt (Quelle: taxnews 05.11.2012):

1. Für Privatfahrten genügt die KM-Angabe.
2. Für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte reicht ein kurzer Vermerk im Fahrtenbuch aus.
3. Kleinere Mängel müssen nicht zur Verwerfung des Fahrtenbuchs führen, wenn es insgesamt plausibel ist.
4. Für dienstliche / berufliche Fahrten gelten jedoch höhere Ansprüche.
5. Das Fahrtenbuch muss neben dem Datum und den Fahrtzielen grundsätzlich auch den aufgesuchten Kunden bzw. den konkreten Anlass der Fahrt sowie Angaben zur Fahrtroute aufführen.
6. Bloße Ortsangaben reichen nur dann, wenn sich der Geschäftspartner eindeutig daraus oder aus anderen Geschäftsüberlagen ergibt; besser: vollständige Adressangabe.
7. Grundsätzlich ist dabei fortlaufend jede einzelne berufliche Fahrt und mit der bei Abschluss der Fahrt erreichten Gesamtkilometerzahl aufzuzeichnen.
8. Besteht eine einheitliche berufliche Fahrt allerdings aus mehreren Teilabschnitten, so können dieses zu-sammengefasst werden.
9. In diesem Falle genügen die Aufzeichnungen des am Ende der gesamten Reise erreichten Gesamtkilo-meterstandes, wenn zugleich die einzelnen Kunden etc. im Fahrtenbuch in der Reihenfolge aufgeführt werden, in der sie aufgesucht worden sind


Gerne informieren wir Sie hierzu.




Geschenke

Schön, wenn man sie bekommt - und noch schöner, wenn der Schenkende (Unternehmer) diese auch steuerlich verwerten kann: Geschenke. Wenn Unternehmen ihren Kunden Geschenke überreichen, ist die steuerliche Behandlung zu prüfen. Nach geltendem Recht erfolgt beim Schenkenden eine Einteilung in Geschenke (Streuartikel) bis EUR 10,00, von EUR 10,00 bis EUR 35,00 und über EUR 35,00. Daraus ergeben sich unterschiedliche steuerliche Konsequenzen. Obwohl in der Praxis kaum beachtet, führen Geschenke beim Empfänger grundsätzlich zu einer Steuerpflicht.

Hier empfiehlt sich die seit 2007 mögliche Pauschalierung der Einkommensteuer für Sachgeschenke durch den Schenkenden. Die Anwendung dieser Option kann nur für sämtliche Sachgeschenke eines Wirtschaftsjahres insgesamt gewählt werden. Ein aktuelle Verfahren beim BFH soll die Frage klären, wie und ob diese Pauschalierung bei ausländischen Empfängern ebenfalls Anwendung findet.


Aktuelle Informationen dazu halten wir bereit.




Aufmerksamkeiten

Aufmerksamkeiten sind Sachleistungen (und damit geldwerte Vorteile), die auch im gesellschaftlichen Verkehr üblicherweise ausgetauscht werden, und zu keiner Bereicherung des Arbeitsnehmers führen. Aufmerksamkeiten liegen nur dann vor, wenn der Wert der Zuwendungen den Betrag von EUR 60,00 nicht übersteigt. Es handelt sich hierbei um eine Freigrenze!! Bei Prüfung der Freigrenze ist die Umsatzsteuer zu berücksichtigen.
Aufmerksamkeiten sind Leistungen an den Arbeitnehmer aus Anlass eines besonderen persönlichen Ereignisses (z. B. Geburtstag).

Und: im Gegensatz zu unentgeltlichen Wertabgaben oder außerunternehmerischen Nutzungen ist für Aufmerksamkeiten ein Vorsteuerabzug möglich.


Wir informieren Sie gern - auch zu Änderungen bei Betriebs-Veranstaltungen.





„Kanzlei - intern“



Gerd Kenner - SteuerBerater


Der Schritt in die Selbständigkeit war groß – und ich bin erfolgreich im „selbst“ und „ständig“ angekommen. Sowohl die wachsenden Mandantenstimmen, als auch die Kanzleientwicklung sind sehr positiv.

In einem persönlichen Gespräch gab mir einmal Herr Dr. Theo Waigel (Rechtsanwalt; 1989 - 1998 Bundesminister der Finanzen) mit auf den Weg: "...ein Steuerberater, sehr gute Berufswahl.... mein Rat: Bleiben Sie immer Ihrem Berufsstand, dem Beraterberuf und Ihrem Gewissen treu..."

Unser Team entwickeln wir dabei für unsere Mandanten laufend weiter. Gerne nehmen wir dabei auch Ihre Anregung an.

Im Dezember 2016 wurde bereits das 2. Kanzlei-Baby geboren. Der "junge Mann" wächst und gedeiht, sagt die glückliche Mama. Derzeit unterstützt uns eine Umschülerin zur Steuerfachangestellten. Sie absolviert ihren Praxis - Block im 1. Halbjahr 2017. Ab September 2017 verstärken wir uns zudem mit einer Auszubildenden. Sie startet dann Ihre Kariere in den krisensicheren, abwechslungsreichen und anspruchsvollen Ausbildungsberuf der Steuerfachangestellten.


Seit 02. April 2014 haben wir ein neues Kapitel "IT - Sicherheit" aufgeschlagen. Um den bereits hohen Standard an berufsmäßiger Daten- und IT-sicherheit zu erweitern, haben wir einen Teil unseres EDV-Systems (Software, Teile der Hardware) mit der DATEV - Cloud-Lösung in das DATEV - Rechenzentrum ausgelagert. Das Outsourcing unserer "IT" bringt neben einer einer erhöhten Effizienz der Arbeitsabläufe einen echten Gewinn für die Umwelt.

"Die DATEV-Cloud ist "made in Germany" und gewährleistet selbstverständlich die Einhaltung des extrem hohen Sicherheitsstandards, den Sie von DATEV gewohnt sind. Zu dessen Dokumentation wurde eigens ein Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) implementiert. Dieses ISMS enthält den Anforderungskatalog für die Erstellung, den Betrieb, die Wartung und ständige Verbesserung der entsprechenden Systeme im DATEV-Rechenzentrum und ist nach ISO-Norm 27001 von der deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS GmbH) zertifiziert.
Mehr Sicherheit geht nicht." (Text: DATEV eG, Nürnberg)




Bereits ab der Saison 2016 / 2017 sind wir Unterstützer des HSC 2000 Coburg.





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